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Podiumsdiskussion
Di, 27. März, 19:30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt frei
Spanisch und Deutsch
Der Tod Augusto Pinochets stellt einen symbolträchtigen Moment in der Geschichte Chiles dar. In Chile, wo sich das Modell einer Gesellschaft der Besitzenden entwickelte, das sich am konservativen Neoliberalismus Englands der 80er Jahre orientierte, wurde im Laufe der jüngsten Geschichte vermehrt eine Perspektive des Wohlstands für eine breitere Bevölkerungsschicht erkennbar. Dessen Fortbestand bzw. seine Grenzen sind mit der Fähigkeit des Landes verknüpft, sich dem Erbe der Vergangenheit zu stellen und Zukunftsstrategien für ein stabiles politisches und ökonomisches Zusammenleben zu entwickeln. Über diese Möglichkeiten diskutieren zwei der bekanntesten Autoren der chilenischen Gegenwart: Jorge Edwards (1931, Santiago de Chile) und Arturo Fontaine (1952, Santiago de Chile), deren Stimmen in der öffentlichen Debatte Chiles eine herausragende Stellung einnehmen.